Aktuelles

Petition der Jungen Union Bous - Ensdorf - Schwalbach - Wadgassen für die Reaktivierung der Bisttalbahn


Unsere Gespräche haben gezeigt, dass es sehr, sehr schwer ist, in der saarländischen Landespolitik ein Umdenken in der Verkehrspolitik zu erreichen. Der Schienenpersonenverkehr soll nach deren Willen nicht ausgebaut werden!
Das Standardargument lautet stets: wir haben kein Geld!
Mit den vorhandenen Mitteln kann lediglich das vorhandene Angebot aufrecht erhalten werden.

Dieses Argument ist erstens falsch und zum zweiten werden die Folgen des Klimawandels auch in unserer Region immer stärker spürbar.
Ein guter Ausbau des Schienenpersonenverkehrs ist nicht angedacht. Betrachtet man die Verkehrspolitik des Landes, so scheint es, dass nur der Ausbau von Radwegen zu Lasten noch vorhandener Schienentrassen das Ziel einer Verkehrswende ist.
Sollen etwa Radwege in sehr großer Zahl die Pendler per Rad nach Saarbrücken bringen?

Die IGWRB e.V. fordert ebenso wie auch die JU die Wiederbelebung der linken Saarstrecke einschließlich ihrer Äste Rosseltalbahn und Bisttalbahn für den Personenverkehr.
Unser gemeinsames Ziel ist die Errichtung eines grenzüberschreitenden TramTrain, der sowohl durch das Rosseltal nach Frankreich führt als auch über Überherrn und Creutzwald  nach Saarbrücken führt.
Diese Varianten sind in der Machbarkeitsstudie des Eurodistricts SaarMoselle zu einem grenzüberschreitenden TramTrain als kleine und großen Scheife beschrieben worden..

Wir möchten die Besucher unserer Site auf die Petition der Jungen Union hinweisen und Sie einladen, diese Petition zu unterzeichnen.


Neue Bisttalbahn - Für ein Umdenken in der Saarländischen Verkehrspolitik

Wir fordern ein Umdenken in der Saarländischen Verkehrspolitik. Wir stellen zunehmend fest, das die Verkehrsentwicklung sich auf die Kreisstädte sowie die Landeshauptstadt fokussiert. Gerade die Großregion Völklingen-Warndt, über Wadgassen bis Überherrn lebt von einer Infrastruktur, die größtenteils in die Jahre gekommen und stark sanierungsbedürftig ist. Jede einzelne Sperrung der A 620 hat massive Verkehrsbehinderungen links und rechts der Saar zur Folge. Bei gleichzeitig weiter zunehmendem Güterverkehr hat dies spürbare Folgen für die betroffenen Kommunen. Dabei liegt in der Region ein infrastruktureller Schatz, der nur gehoben werden möchte. Die linke Saarstrecke über Saarbrücken, Fürstenhausen, Wehrden, Wadgassen und Überherrn Ist bis zur französischen Grenze, und darüber hinaus, zweigleisig ausgebaut. Ein Gutachten des Eurodistrict SaarMoselle von 2015 beschreibt einen S-Bahn Ringverkehr, über Saarbrücken-Völklingen, die Bisttalbahn grenzüberschreitend nach Hargarten-Falck, über Forbach nach Saarbrücken zurück. Im Sinne der Frankreich Strategie würde damit die Großregion nachhaltig zusammenwachsen. Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufstätige hätten eine planbare und staufreie Alternative zum jetzigen Pendlerverkehr. Gleichzeitig könnte eine längst überfällige Regional Express Verbindung nach Luxemburg etabliert werden. Ein RE Saarbrücken-Völklingen-Thionville, kann über die vorhandene Saarbrücke hinter Völklingen auf die Bisttal Strecke wechseln und Zubringer der, im 20 Minuten Takt verkehrenden, Luxemburg Verbindungen ab Thionville sein. Völklingen könnte wieder zu einem wirklichen Drehkreuz werden, was für die Stadt eine enorme Aufwertung wäre. Zudem hätte man die Chance am ehemaligen Güterbahnhof Überherrn ein KV Terminal (Anmerkung: kombinierter Verkehr) einzurichten, welches in Wurfweite zu dem Gewerbegebiet Häßfeld, dem neuen Gewerbegebiet Lisdorfer Berg sowie der B269 Neu liegt. Hier bietet sich die einmalige Chance einen Knotenpunkt im grenzüberschreitenden Personen- und Warenverkehr zu etablieren.

Begründung: 

Die individuelle Mobilität unterliegt derzeit einem gravierenden Wandel. Entwicklungen hin zu alternativen Antriebsarten, autonomem Fahren und Luft- und Umweltbelastung durch Personen- und Schwerlastverkehr zollen Ihren Tribut. Das Auto als Statusobjekt ist längst nicht mehr das Objekt der Begierde das es mal war. Immer mehr Menschen fordern einen besseren ÖPNV in Ihrer Umgebung. Wir wollen dafür sorgen das keine Eisenbahninfrastruktur vernichtet wird, welche für die Region enormes Potential bietet.

 

Gespräch mit der Ministerpräsidentin des Saarlandes im August 2017

In diesem Jahr wurde die Almhütte in Reeden fertiggestellt; eine Standseilbahn soll zu dem Gipfel der Bergehalde führen und der Alm Gäste zuführen.

Während der Standort Reeden eine gute Förderung erfährt, bleibt der Warndt weitgehend unbeachtet.

In beiden Standorten/Regionen wurde Steinkohle gefördert und zur Minderung der Lasten und zur Förderung des Strukturwandels zahlte die RAG viel Geld an das Saarland, das bisher dem Warndt nicht zugutekam. (Verwendung der RAG Gelder)

Der Warndt könnte eine gute Zukunftsperspektive haben, wenn die vom Eurodistrict SaarMoselle initiierte Studie zu einem grenz-überschreitenden Schienen-personenringverkehr von Saarbrücken über Forbach und Großrosseln nach Völklingen einerseits und zum anderen die große Schleife über Freyming Merlebach – Creutzwald – Überherrn – Saarbrücken realisiert werden würde.
(siehe auch:  Machbarkeitsstudie Eurodistrict saarmoselle

Dieses Projekt wird vom Saarland nicht vorangebracht, trotz bester Fördermöglichkeiten durch die EU (Förderquote von 80% durch die EU).

Gemeinsam mit dem Vorstand des Erlebnisbergwerkes Velsen und des Heimatkundlichen Vereines Ludweiler hat die IGWRB der Ministerpräsidentin bei diesem Gespräch die Probleme im Warndt vortragen und sie zu einem Engagement für den Warndt aufgefordert.

Der Warndt leidet unter einer zurückgehenden Bevölkerung aufgrund der Montankrise und der Schließung des Bergwerkes Warndt.

Abhilfe sollte die touristische Entwicklung des Warndt schaffen. Viele Ideen wurden in Bürgerwerkstätten entwickelt, die alle nicht verwirklicht wurde.

Nachdem nun viele touristische Projekte im Saarland u.a. auch mit Zahlungen der RAG als Hilfe für den Strukturwandel in der Zeit nach dem Bergbau an das Saarland realisiert wurden, wäre es nun dringend an der Zeit, den Warndt zu fördern. ( Verwendung der RAG Gelder)

Eine Verkehrserschließung durch grenzüberschreitende Ringzüge wäre der äußere Rahmen der Entwicklung. Diese Züge würden den Standort Velsen regelmäßig mit der Völklinger Hütte (Stichwort: Museen-Bahn) und die Bergbaumuseen in Petite Rosselle verbinden und Besucher zu den Stätten der industriellen Revolution bringen und ihren Bestand sichern. In das Ensemble Velsen könnten die Sammlungen des Heimatkundlichen Vereines Ludweiler u.a. zur Industriegeschichte einbezogen werden.

Die organisatorische Einbeziehung des Bereiches Industriekultur in das Kulturressort der saarländischen Regierung sollte zu einer Belebung dieses Bereiches und einer Ausweitung des Angebotes unter Einbeziehung der Museen-Bahn führen.


Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV des Saarlandes 2030  (VEP ÖPNV Saarland 2030)

Das Saarland erarbeitet mit Beteiligung interessierter Bürger einen Verkehrsentwicklungsplan für den ÖPNV im Saarland, der im Frühjahr 2018 vorgestellt werden soll.

Die konstituierende Sitzung des Projektbeirates zum VEP fand im Oktober 2016 statt.

Am 01.02.2017 wurde dann die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung zum VEP ÖPNV Saarland in einer Informations-veranstaltung im VHS Zentrum in Saarbrücken informiert und erste Anregungen entgegengenommen.

Die IGWRB war selbstverständlich mit einigen Vereinsmitgliedern bei dieser Veranstaltung zugegen und nahm Kontakt zu dem Planungsbüro und dem verantwortlichen Verkehrsplaner auf. Wir sagten die Zusendung umfangreicher Materialien zu, welche die Notwendigkeit einer Reaktivierung der linken Saarstrecke mit den Zweigen Rosseltal- und Bisttalbahn unterstreichen und aufzeigen, welchen Nutzen diese Strecken stiften könnten.

Ende Februar 2017 übersandte die IGWRB dann eine umfassende Stellungnahme zur Reaktivierung der linken Saarstrecke mit ihren Ästen sowohl an das Planungsbüro als auch mit den gleichen Argumenten an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes (MWAEV). 

Den Brief an das MWAEV stellen wir hier zur Ihrer Information dar.



Zu den Schreiben gehören diverse Anlagen, welche unsere Aussagen untermauern und belegen.

Zu den Beteiligungsmöglichkeiten teilt das Ministerium mit: 


Beteiligungsmöglichkeiten


Wie kann ich mich beteiligen?

Um Ihre Wünsche, Anregungen und Kritik in den Aufstellungsprozess des neuen Verkehrsentwicklungsplans ÖPNV einzubringen, stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung:  

 

 

  • Planersocietät
    Öffentlichkeitsbeteiligung VEP ÖPNV
    Gutenbergstr. 34
    44139 Dortmund
      
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
    Öffentlichkeitsbeteiligung VEP ÖPNV
    Franz-Josef-Röder-Straße 17
    66119 Saarbrücken

Nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens werden die eingegangenen Anregungen und Wünsche überprüft. Das Ergebnis der Prüfung wird tabellarisch auf dieser Homepage zur Verfügung gestellt.  

Vor Abschluss des Beteiligungsverfahrens informieren wir Sie rechtzeitig über den letztmöglichen Termin zur Berücksichtigung Ihrer Anregungen.


Presseberichte über die IGWRB

Zu nennen ist vor allem der Bericht vom 03.08.2016 über die IGWRB mit dem Titel: 

Mit Volldampf voraus?


Diesen Bericht können Sie nachfolgend lesen.

Zu allen Aussagen finden Sie auf unserer Hompage weitergehende Informationen, auch zu den erfolgreichen Draisinenfahrten.



Weitere Presseberichte finden Sie hier!


Bericht über die Rosseltalbahn im Fernsehen!

Im aktuellen Bericht des SR am 28.07.2015
 wurde ein Filmbeitrag mit dem Titel:  

Zukunft:  Rosseltalbahn  gesendet.        https://youtu.be/17YNdaee-58                     

Der Filmbeitrag hob insbesondere unseren Vorschlag einer Museen-Bahn zur Verbindung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit dem Erlebnisbergwerk Velsen hervor. Wir freuen uns sehr über das Interesse, das Herr Prof. Dr. Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, gegenüber dieser Idee bekundet hat, indem er sie eine im Kern großartige Idee nannte, welche professionell umgesetzt werden müsste. In dem o.g. Zeitungsbericht hob Herr Prof. Dr. Grewenig dies nochmal hervor.
Zwischenzeitlich haben wir ein Konzept erstellt, das wir mit belastbaren Zahlen Herrn Dr. Grewenig übergeben haben sowie Entscheidern in der Politik


Neue Bahnverbindungen nach Frankreich?

SZ-Bericht vom 15.07.2015 über ein Gutachten der Landesregierung über bessere Anschlüsse nach Lothringen und Luxemburg, u.a. durch eine Reaktivierung der Strecke nach Überherrn. Darin wurde von dem

Gutachten der TransCare zum Kombinierten Verkehrsterminal in Überherrn berichtet.

Das Potential an Güterverkehrskunden hierfür ist vorhanden.

In Verbindung mit der "großen Schleife" der Machbarkeitsstudie zur grenzüberschreitenden Stadtbahnerweiterung in der Metropole SaarMoselle gewinnt dieser Vorschlag noch eine größere Bedeutung, macht diese Einrichtung die Strecke doch rentabler und rechtfertigt noch mehr die Reaktivierung auch der Bisttalbahn gemeinsam mit der Rosseltalbahn.

Wir können nicht oft genug darauf hinweisen, dass eine Förderquote von bis zu 80% durch die EU für den grenzüberschreitenden Schienen-personenverkehr möglich ist. Neben der Förderung durch Bundesmittel verbleiben dann für das Saarland noch ganze 10%.


 

Die RAG zahlt dem Saarland zur Förderung des Strukturwandels nach Aufgabe des Bergbaues erhebliche Summen. Davon floss kein EURO in den Warndt!

 

Die Haushaltspläne des Saarlandes der Jahre 2010 bis 2017 zeigen, dass Zahlungen der Ruhrkohle AG (RAG) an das Saarland, die als Hilfe für den Strukturwandel nach Einstellung des Bergbaus an der Saar gedacht sind, nicht in den Warndt geflossen sind. 

 

Machbarkeitsstudie des Eurodistrictes zur Grenzüberschreitenden Stadtbahnerweiterung

Die Machbarkeitsstudie des Eurodistrictes Saarmoselle zur grenz-überschreitenden Stadtbahnerweiterung in der Metropole SaarMoselle liegt vor. Eine Anfrage an den Eurodistrict SaarMoselle ergab, dass diese Studie vom Eurodistrict veröffentlicht werden sollte.

Wir warteten daraufhin deren Veröffentlichung ab. Leider ist das bis heute nicht der Fall gewesen.
Die Gemeinde Betting in Frankreich hat ihrerseits diese Studie bereist im November 2015 veröffentlicht und zum Download bereitgestellt.
Dies nehmen wir zum Anlass, diese Studie nunmehr (ab 10.09.2016) ebenfalls der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Filmbericht zur Machbarkeitsstudie vom 12.11.2015

Presseartikel haben wir hier dargestellt!


Kein Antrag der Gemeinde Großrosseln auf Entwidmung der Bahnstrecke

In dem öffentlichen Teil der Gemeinderatsitzung am 17.09.25015 in Großrosseln teilte der Bürgermeister, Herr Dreistadt, auf Anfrage der CDU-Fraktion im Gemeinderat mit, dass die Gemeinde keinen Antrag auf Entwidmung der Rosseltal- und Warndtkohlebahn gestellt habe. Ferner gab er die Auskunft, dass die Gemeinde auch keinen derartigen Antrag stellen könne.

Nach unseren Informationen wurde bis Ende 2016 noch kein Antrag auf Entwidmung der Rosseltalbahn gestellt.