Sowohl im Regionalverband Saarbrücken wie auch im Eurodistrict, welcher auch die an den Regionalverband Saarbrücken angrenzenden französischen Städte und Gemeinden umfasst, besteht Einigkeit darüber, dass der motorisierte Individualverkehr vermindert und auch der grenzüberschreitende Verkehr auf öffentliche Verkehrsmittel verlagert werden sollte. Seit dem ersten Spatenstich zum Bau der Saarbahn zwischen Saargemünd (Sarreguemines) und Lebach war stets eine Verbindung mit der Saarbahn nach Forbach im Gespräch.

Eine erste Studie zur Verkehrsmäßigen Entwicklung im französischen Rosseltal wurde von Scot-Rosselle bereits im Jahr 2010 verfasst.

Die obige Grafik zeigt als violette Linien die bestehenden Eisenbahn-strecke der SNCF. Die gelbe Linie zeigt die erste Stufe einer TramTrain Linie von Saarbrücken über Forbach nach St. Avold. Die unterbrochenen gelben Linien zeigen als 2. Ausbaustufe eine TramTrain durch das Rosseltal nach Völklingen und eine andere Linie von Freyming-Merlebach nach Creutzwald.

Es schloss sich eine Studie "ÖPNV in der Metropole Saarbrücken - Moselle Est" an, die unter Federführung des Eurodistrictes entstand und das sich in einer ersten Stufe mit einer umfangreichen Bestands-aufnahme und Analyse des grenzüberschreitenden Verkehrsgeschehens befasst und in einer zweiten Stufe die Entwicklungsmöglichkeiten des grenzüberschreitenden Verkehrs darstellt. Dabei werden sowohl verkehrliche Aspekte wie auch organisatorische Verflechtungen beleuchtet. Diese Studie wurde 2011 veröffentlicht.

Aufgrund dieser Studien trat dann der Eurodistrict im Jahr 2013 mit einem ersten Entwurf für die Teilstrecke Saarbrücken - Forbach an die Öffentlichkeit.