In­ter­es­sen­ge­mein­schaft Warndt- und Rosseltalbahn (IGWRB) e.V.


Sat­zung  

§ 1 Na­me, Sitz, Ge­schäfts­jahr  

(1)  Der Ver­ein führt den Na­men „In­ter­es­sen­ge­mein­schaft Warndt- und     
       Rosseltalbahn (IGWRB)“.

(2)  Der Ver­ein hat sei­nen Sitz in Groß­ros­seln. 
(3)  Das Ge­schäfts­jahr ist das Ka­len­der­jahr. 
(4)  Er­fül­lungs­ort und Ge­richts­stand ist Völk­lin­gen.  


§ 2 Zwe­cke
  

(1)  Der Ver­ein dient der För­de­rung des Um­welt- und Land­schafts­schut­-
     
 zes, der Denk­mal­pfle­ge und der Pfle­ge des Hei­mat­ge­dan­kens, ins­be­-
       son­de­re der Pfle­ge bahn­ge­schicht­li­cher Tra­di­tion im Warndt. 

(2)  Der Ver­ein gibt durch Vor­trä­ge und Dis­kus­sio­nen je­der­mann Ge­le­-
       gen­heit, sich über die Be­deu­tung des Schie­nen­ver­kehrs und des üb­ri-
       gen Ver­kehrs und den da­mit ver­wand­ten The­men­krei­sen über all­ge-
       mein in­ter­es­sie­ren­de Zu­sam­men­hän­ge zu in­for­mie­ren. In glei­cher
       Wei­se för­dert er ein um­welt­ver­träg­li­ches Ver­kehrs­ver­hal­ten.

(3)  Der Ver­ein wird ins­be­son­de­re durch In­for­ma­tion, Auf­klä­rungs­arbeit
       und Kom­mu­ni­ka­tion auf den Er­halt der Bahn­li­nien und his­to­ri­scher
       Ob­jek­te mit Bahn­be­zug hin­wir­ken.

(4)  Da­bei ist der Ver­ein be­müht, mit Ver­einen, die ähn­li­che oder gleich
       ge­la­ger­te Zwe­cke ver­fol­gen, zu­sam­men­zu­arbei­ten.

(5)  Der Ver­ein kann Bil­dungs­ein­rich­tun­gen er­rich­ten oder sich an sol­chen
       be­tei­li­gen.
 
 

§ 3 Selbst­lo­sig­keit, Mit­tel­ver­wen­dung  

(1)  Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und un­mit­tel­bar ge­mein­nüt­zi­ge
       Zwe­cke im Sin­ne des Ab­schnitts ‚Steuer­be­güns­tig­te Zwe­cke’ der Ab­-
       ga­ben­ord­nung.

(2)  Der Ver­ein ist selbst­los tä­tig; er ver­folgt nicht in ers­ter Li­nie eigen-
       wirt­schaft­li­che Zwe­cke.

(3)  Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwe­cke ver­-
       wen­det wer­den. Die Mit­glie­der er­hal­ten kei­ne Zu­wen­dun­gen aus den
       Mit­teln des Ver­eins.

(4)  Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins
       fremd sind, oder durch un­ver­hält­nis­mä­ßig ho­he Ver­gü­tun­gen be­güns­-
       tigt wer­den.

 

§ 4 Fi­nanz­mit­tel  

(1)  Die Fi­nanz­mit­tel des Ver­eins wer­den weit­ge­hend durch Mit­glieds­bei­-
       trä­ge und Zu­wen­dun­gen auf­ge­bracht.

(2)  Die Zu­wen­dun­gen sol­len auf­ge­bracht wer­den durch 
       a)  Bei­trä­ge för­dern­der Mit­glie­der, 
      
b)  Geld- und Sach­spen­den, 

(3)  Das Ver­eins­ver­mö­gen ist zur Er­fül­lung der Ver­eins­zwe­cke zu ver­wen­-
       den.

(4)  Der Ver­ein be­grün­det kei­ne Dienst­ver­hält­nis­se, aus denen ein Ent­gelt­-
       an­spruch gegen­über dem Ver­ein her­ge­lei­tet wer­den kann.

 

§ 5 Mit­glied­schaft 

(1)  Der Ver­ein hat or­dent­li­che und för­dern­de Mit­glie­der. Mit­glied kann 
       je­de ju­ris­ti­sche und na­tür­li­che Per­son sein.

(2)  Or­dent­li­che Mit­glie­der sind die Grün­de­rin­nen und Grün­der des Ver­-
       eins.

(3)  Als or­dent­li­che Mit­glie­der kön­nen wei­te­re Per­so­nen auf­ge­nom­men
       wer­den, die den Zie­len des Ver­eins im be­son­de­ren Ma­ße zu die­nen
       ver­mö­gen.

(4)  För­dern­de Mit­glie­der kön­nen sol­che Per­so­nen wer­den, die be­reit sind,
       die Ver­eins­zwe­cke ide­ell und ma­te­riell zu unter­stüt­zen.

(5)  Die or­dent­li­che Mit­glied­schaft wird auf An­trag durch Auf­nah­me­be­-
       schluss des Vor­stan­des nach § 5 (3), die för­dern­de Mit­glied­schaft auf
       An­trag durch Auf­nah­me­be­schluss des Vor­stan­des nach Zah­lung eines
       von der Mit­glie­der­ver­samm­lung in einer be­stimm­ten Min­dest­hö­he
       fest­ge­setz­ten Geld­be­tra­ges er­wor­ben.

(6)  Die Mit­glied­schaft en­det durch Tod, Aus­tritt und Aus­schluss. Der
      Aus­schluss er­folgt durch Be­schluss des Vor­stan­des und be­darf einer
      Mehr­heit von we­nigs­tens zwei Drit­tel der Stim­men. Aus­schluss­grün­de
      sind ins­be­son­de­re ein Bei­trags­rück­stand von mehr als sechs Mo­na­ten
      und sat­zungs­wid­ri­ges Ver­hal­ten.
      Für den Aus­tritt aus dem Ver­ein gilt eine Frist von drei Mo­na­ten zum
      En­de des Ge­schäfts­jah­res. Die Aus­tritts­erklä­rung ist schrift­lich an den
      Vor­stand zu rich­ten. Für or­dent­li­che Mit­glie­der ist der Aus­tritt im ers­-
      ten Jahr des Er­werbs der Mit­glied­schaft aus­ge­schlos­sen.

(7)  Die Rech­te und Pflich­ten der Mit­glie­der er­ge­ben sich aus dem Zweck
       und der Sat­zung des Ver­eins. 
 

§ 6 Or­ga­ne  

(1)  Or­ga­ne des Ver­eins sind die Mit­glie­der­ver­samm­lung und der Vor­-
       stand.
(2)  Die Mit­glie­der der Or­ga­ne sind grund­sätz­lich eh­ren­amt­lich tä­tig. 
(3)  Die Mit­glie­der des Vor­stan­des ha­ben kei­nen An­spruch auf Er­satz der
       ih­nen ent­stan­de­nen Aus­la­gen. 


§ 7 Mit­glie­der­ver­samm­lung  

(1)  Die or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung wird jähr­lich ein­mal ab­ge­hal­-
       ten; die au­ßer­or­dent­li­che, wenn min­des­tens ein Drit­tel der or­dent­li­-
       chen Mit­glie­der dies unter An­ga­be der Grün­de ver­langt oder der Vor­-
       stand dies für er­for­der­lich hält.

(2)  Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird durch den Vor­stand durch schrift­li­-
       che Be­nach­rich­ti­gung der or­dent­li­chen Mit­glie­der mit einer Frist von
       min­des­tens vier Wo­chen unter An­ga­be von Ort, Zeit und Ta­ges­ord­-
       nung ein­be­ru­fen. Eine elek­tro­ni­sche Be­nach­rich­ti­gung (E-Mail) ist
       zu­läs­sig.

(3)  Den Vor­sitz der Mit­glie­der­ver­samm­lung führt die Vor­sit­zen­de / der
       Vor­sit­zen­de des Vor­stan­des oder einer sei­ner Stell­ver­tre­ter / eine sei­
       ner Stell­ver­tre­te­rin­nen.

(4)  Die or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ins­be­son­de­re zu­stän­dig für
      die

      a)  Ent­gegen­nah­me des Jah­res­be­richts, 
      b)  Prü­fung und Ge­neh­mi­gung der Jah­res­rech­nung, 
     
c)  Be­schluss­fas­sung über den Ver­eins­haus­halt,
     
d)  Be­schluss­fas­sung über die Mit­glieds­bei­trä­ge (or­dent­li­che und för­-
           dern­de Mit­glie­der),

     
e)  Wahl der Mit­glie­der des Vor­stan­des, des Pro­to­koll­füh­rers / der Pro­-
           to­koll­füh­re­rin und der bei­den Kas­sen­prü­fer / Kas­sen­prü­ferinen,
 
      f
)  Ent­las­tung der Vor­stands­mit­glie­der, 
     
g) Fest­le­gung der Zweck­ver­wirk­li­chung, 
     
h) Sat­zungs­än­de­rung, 
     
i)  Mit­wir­kung bei Ent­schei­dun­gen nach § 9. 

(5)  Die Mit­glie­der­ver­samm­lung fasst ihre Be­schlüs­se mit ein­fa­cher Mehr­-
       heit der er­schie­ne­nen Mit­glie­der, wenn die Sat­zung oder zwin­gen­de 
       ge­setz­li­che Grün­de nichts an­de­res vor­schrei­ben. Die Ver­tre­tung eines
 
       Mit­glie­des durch ein an­de­res Mit­glied ist mit schrift­li­cher Stim­men­-
       über­tra­gung zu­läs­sig. Ver­tre­te­ne Mit­glie­der gel­ten als er­schie­ne­ne
       Mit­glie­der. Stimm­be­rech­tigt sind or­dent­li­che und för­dern­de Mit­glie­-
       der. 

(6)  Über die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist eine Nie­der­schrift auf­zu­neh­men,
       die die Ver­samm­lungs­lei­te­rin / der Ver­samm­lungs­lei­ter und der von
       der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu Be­ginn ge­wähl­te Pro­to­koll­füh­rer / die
       Pro­to­koll­füh­re­rin unter­zeich­nen. 
 

§ 8 Vor­stand  

(1)  Der Vor­stand be­steht aus dem ge­schäfts­füh­ren­den und dem er­wei­ter­-
       ten Vor­stand. Der ge­schäfts­füh­ren­de Vor­stand be­steht aus dem / der
       Vor­sit­zen­den und zwei Stell­ver­tre­tern / Stell­ver­tre­te­rin­nen. Der er­wei­-
       ter­te Vor­stand be­steht aus den Mit­glie­dern des ge­schäfts­füh­ren­den
       Vor­stands und höchs­tens 12 Bei­sit­zern.

(2)  Der Vor­stand wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung auf die Dau­er von
       zwei Jah­ren ge­wählt. Die Wie­der­wahl ist zu­läs­sig. So­weit kein Mit­-
       glied wi­der­spricht, kann die Wahl of­fen und ggf. durch Akkla­ma­tion
       er­fol­gen.

(3)  Der Vor­stand wählt aus sei­ner Mit­te den Vor­sit­zen­den / die Vor­sit­zen­-
       de und sei­ne bei­den Stell­ver­tre­ter / Stell­ver­tre­te­rin­nen. Der ers­te Stell­
       ver­tre­ter / die ers­te Stell­ver­tre­te­rin hat die Auf­ga­be des Schatz­meis­-
       ters / der Schatz­meis­te­rin. ­

(4)  Vor­stand im Sin­ne des § 26 BGB sind der / die Vor­sit­zen­de und die
       stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den. Ein je­der ver­tritt den Ver­ein ge­richt­
       lich und au­ßer­ge­richt­lich al­lein­han­delnd.

(5)  Der Vor­stand kann für die Er­fül­lung der lau­fen­den Ge­schäf­te Voll­
       mach­ten er­tei­len.

(6)  Dem Vor­stand ob­liegt die Ge­schäfts­lei­tung nach Maß­ga­be der Sat­-
       zung und der Be­schlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung. Da­zu zäh­len
       ins­be­son­de­re
      
a)  die Ver­ab­schie­dung des Jah­res­be­rich­tes, 
      
b) die Auf­stel­lung der Jah­res­rech­nung, 
      
c)  die Vor­be­rei­tung der Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen, 
      
d)  die Be­richt­er­stat­tung, 
      
e)  die Be­schluss­fas­sung über wei­te­re or­dent­li­che und über för­dern­de
            Mit­glied­schaf­ten, 

      
f)  Eil­ent­schei­dun­gen, 
      
g) die Mit­wir­kung bei Ent­schei­dun­gen nach § 9. 

(7)  Der Vor­stand kann sich eine Ge­schäfts­ord­nung ge­ben. Sie be­darf der
       Zu­stim­mung der Mit­glie­der­ver­samm­lung.

(8)  Der Vor­stand be­schließt in Vor­stands­sit­zun­gen mit ein­fa­cher Mehr­-
       heit. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det die Stim­me der / des Vor­sit­-
       zen­den. In Eil­fäl­len kön­nen Be­schlüs­se im Um­lauf­ver­fah­ren her­bei­ge­-
       führt wer­den. § 5 Ab­satz 6 bleibt un­be­rührt.

(9)  Vor­stands­sit­zun­gen fin­den bei Be­darf statt. 
 

§ 9 Auf­lö­sung  

(1)  Soll­te sich der Ver­eins­zweck aufgrund ge­än­der­ter Um­stän­de nicht 
       mehr dau­ernd und nach­hal­tig er­fül­len las­sen, kann der Ver­ein auf­ge­-
       löst wer­den. Ein ent­spre­chen­der Be­schluss kann nur durch eine al­lein
       für die­sen Zweck ein­be­ru­fe­ne au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­-
       lung er­fol­gen. Hier­zu müs­sen zwei Drit­tel der Mit­glie­der er­schie­nen
       sein. Für die Auf­lö­sung müs­sen zwei Drit­tel der er­schie­ne­nen Mit­glie­-
       der stim­men. Ist dies nicht er­füllt, muss un­ver­züg­lich zu einer wei­te­-
       ren Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­ge­la­den wer­den, bei der die an­we­sen­-
       den Mit­glie­der mit Zwei­drit­tel-Mehr­heit ent­schei­den.

(2)  Bei Auf­lö­sung des Ver­eins oder bei Weg­fall steuer­be­güns­tig­ter Zwe­-
       cke fällt das ggf. ver­blei­ben­de Ver­eins­ver­mö­gen an die Ge­mein­de
       Groß­ros­seln, die es un­mit­tel­bar und aus­schließ­lich für ge­mein­nüt­zi­ge
       Zwe­cke zu ver­wen­den hat.

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