Aktuelles

Kostenloser ÖPNV ?

„Zusammen mit den Ländern und den Kommunen denken wir darüber nach, den öffentlichen Personentransport als kostenlose Leistung anzubieten, um so die Zahl der privat genutzten Autos reduzieren zu können“, heißt es in einem Schreiben der drei Bundesminister Peter Altmaier (CDU, Kanzleramt), Barbara Hendricks (SPD, Umwelt) und Christian Schmidt (CSU, geschäftsführend Verkehr), vom 11. Februar an den EU-Umweltkommissar Karmenu Vella.

Angeblich kam dieser Vorstoß direkt aus dem Bundeskanzleramt.

Auch wenn der Vorschlag hinsichtlich seiner Umsetzbarkeit auch kritisch bewertet wird, so wird doch klar, dass die Bundesregierung erkannt hat, dass dem ÖPNV/SPNV mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden müsse. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Folgen dieser Vorschlag haben wird.
Es kann jedoch mit Recht erwartet werden, dass der Ausbau der Schieneninfrastruktur, des Netzes und der Fahrzeugflotte eine größere Priorität erhalten wird und größere Summen dafür bereitgestellt werden.
Im Entwurf des Koalitionsvertrages ist bereits die Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) vorgesehen, das ja 2019 auslaufen sollte. Der Koalitionsvertrag sieht dessen Aufstockung von derzeit ca. 300 Mio. € jährlich  auf 1 Milliarde € bis 2025 vor. Ab 2025 soll es dann eine jährliche Steigerung um einen bestimmten prozentualen Satz geben, vielleicht in Höhe der jährlichen Inflationsrate.

Wir hoffen, dass im Saarland zumindest alle noch bestehenden stillgelegten Bahnstrecken erhalten werden im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung. Der grenzüberschreitende Ringverkehr mit TramTrain bietet die hervorragende Möglichkeit, mehr Pendler nach Saarbrücken auf die Schiene zu bringen.

Die Umweltproblematik verlangt, dass dieser positive Ansatz weiterverfolgt wird.

Bei allem Diskussionsbedarf glauben wir daran, dass der Geist nicht mehr in die Flasche zurückkehren wird und es weiter in eine positive Richtung gehen wird.

Trotzdem ist weiterhin wichtig, die saarländischen Landesregierung  weiterhin zum Handeln aufzuforden mit der untenstehenden Petition.

Neue Bisttalbahn - Für ein Umdenken in der Saarländischen Verkehrspolitik

Wir fordern ein Umdenken in der Saarländischen Verkehrspolitik. Wir stellen zunehmend fest, das die Verkehrsentwicklung sich auf die Kreisstädte sowie die Landeshauptstadt fokussiert. Gerade die Großregion Völklingen-Warndt, über Wadgassen bis Überherrn lebt von einer Infrastruktur, die größtenteils in die Jahre gekommen und stark sanierungsbedürftig ist. Jede einzelne Sperrung der A 620 hat massive Verkehrsbehinderungen links und rechts der Saar zur Folge. Bei gleichzeitig weiter zunehmendem Güterverkehr hat dies spürbare Folgen für die betroffenen Kommunen. Dabei liegt in der Region ein infrastruktureller Schatz, der nur gehoben werden möchte. Die linke Saarstrecke über Saarbrücken, Fürstenhausen, Wehrden, Wadgassen und Überherrn Ist bis zur französischen Grenze, und darüber hinaus, zweigleisig ausgebaut. Ein Gutachten des Eurodistrict SaarMoselle von 2015 beschreibt einen S-Bahn Ringverkehr, über Saarbrücken-Völklingen, die Bisttalbahn grenzüberschreitend nach Hargarten-Falck, über Forbach nach Saarbrücken zurück. Im Sinne der Frankreich Strategie würde damit die Großregion nachhaltig zusammenwachsen. Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufstätige hätten eine planbare und staufreie Alternative zum jetzigen Pendlerverkehr. Gleichzeitig könnte eine längst überfällige Regional Express Verbindung nach Luxemburg etabliert werden. Ein RE Saarbrücken-Völklingen-Thionville, kann über die vorhandene Saarbrücke hinter Völklingen auf die Bisttal Strecke wechseln und Zubringer der, im 20 Minuten Takt verkehrenden, Luxemburg Verbindungen ab Thionville sein. Völklingen könnte wieder zu einem wirklichen Drehkreuz werden, was für die Stadt eine enorme Aufwertung wäre. Zudem hätte man die Chance am ehemaligen Güterbahnhof Überherrn ein KV Terminal (Anmerkung: kombinierter Verkehr) einzurichten, welches in Wurfweite zu dem Gewerbegebiet Häßfeld, dem neuen Gewerbegebiet Lisdorfer Berg sowie der B269 Neu liegt. Hier bietet sich die einmalige Chance einen Knotenpunkt im grenzüberschreitenden Personen- und Warenverkehr zu etablieren.
Begründung: 

Die individuelle Mobilität unterliegt derzeit einem gravierenden Wandel. Entwicklungen hin zu alternativen Antriebsarten, autonomem Fahren und Luft- und Umweltbelastung durch Personen- und Schwerlastverkehr zollen Ihren Tribut. Das Auto als Statusobjekt ist längst nicht mehr das Objekt der Begierde das es mal war. Immer mehr Menschen fordern einen besseren ÖPNV in Ihrer Umgebung. Wir wollen dafür sorgen das keine Eisenbahninfrastruktur vernichtet wird, welche für die Region enormes Potential bietet.

Wir möchten die Besucher unserer Site auf die Petition der Jungen Union hinweisen und Sie einladen, diese Petition zu unterzeichnen.

https://www.facebook.com/NeueBisttalbahn/


Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV des Saarlandes 2030  (VEP ÖPNV Saarland 2030)

Das Saarland erarbeitet mit Beteiligung interessierter Bürger einen Verkehrsentwicklungsplan für den ÖPNV im Saarland, der im Frühjahr 2018 vorgestellt werden soll.

Die konstituierende Sitzung des Projektbeirates zum VEP fand im Oktober 2016 statt.

Am 01.02.2017 wurde dann die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung zum VEP ÖPNV Saarland in einer Informations-veranstaltung im VHS Zentrum in Saarbrücken informiert und erste Anregungen entgegengenommen.

Die IGWRB war selbstverständlich mit einigen Vereinsmitgliedern bei dieser Veranstaltung zugegen und nahm Kontakt zu dem Planungsbüro und dem verantwortlichen Verkehrsplaner auf. Wir sagten die Zusendung umfangreicher Materialien zu, welche die Notwendigkeit einer Reaktivierung der linken Saarstrecke mit den Zweigen Rosseltal- und Bisttalbahn unterstreichen und aufzeigen, welchen Nutzen diese Strecken stiften könnten.

Ende Februar 2017 übersandte die IGWRB dann eine umfassende Stellungnahme zur Reaktivierung der linken Saarstrecke mit ihren Ästen sowohl an das Planungsbüro als auch mit den gleichen Argumenten an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes (MWAEV). 

Den Brief an das MWAEV stellen wir hier zur Ihrer Information dar.

Zu den Schreiben gehören diverse Anlagen, welche unsere Aussagen untermauern und belegen.

Zu den Beteiligungsmöglichkeiten teilt das Ministerium mit:

Beteiligungsmöglichkeiten

Wie kann ich mich beteiligen?

Um Ihre Wünsche, Anregungen und Kritik in den Aufstellungsprozess des neuen Verkehrsentwicklungsplans ÖPNV einzubringen, stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung: 

  • Planersocietät
    Öffentlichkeitsbeteiligung VEP ÖPNV
    Gutenbergstr. 34
    44139 Dortmund 
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
    Öffentlichkeitsbeteiligung VEP ÖPNV
    Franz-Josef-Röder-Straße 17
    66119 Saarbrücken

Nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens werden die eingegangenen Anregungen und Wünsche überprüft. Das Ergebnis der Prüfung wird tabellarisch auf dieser Homepage zur Verfügung gestellt.  

Vor Abschluss des Beteiligungsverfahrens informieren wir Sie rechtzeitig über den letztmöglichen Termin zur Berücksichtigung Ihrer Anregungen.

Presseberichte über die IGWRB

Zu nennen ist vor allem der Bericht vom 03.08.2016 über die IGWRB mit dem Titel: 

Mit Volldampf voraus?

Diesen Bericht können Sie nachfolgend lesen.

Zu allen Aussagen finden Sie auf unserer Hompage weitergehende Informationen, auch zu den erfolgreichen Draisinenfahrten.

Weitere Presseberichte finden Sie hier!

Bericht über die Rosseltalbahn im Fernsehen!
Im aktuellen Bericht des SR am 28.07.2015
 wurde ein Filmbeitrag mit dem Titel:  

Zukunft:  Rosseltalbahn  gesendet.        https://youtu.be/17YNdaee-58                     

Der Filmbeitrag hob insbesondere unseren Vorschlag einer Museen-Bahn zur Verbindung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit dem Erlebnisbergwerk Velsen hervor. Wir freuen uns sehr über das Interesse, das Herr Prof. Dr. Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, gegenüber dieser Idee bekundet hat, indem er sie eine im Kern großartige Idee nannte, welche professionell umgesetzt werden müsste. In dem o.g. Zeitungsbericht hob Herr Prof. Dr. Grewenig dies nochmal hervor.
Zwischenzeitlich haben wir ein Konzept erstellt, das wir mit belastbaren Zahlen Herrn Dr. Grewenig übergeben haben sowie Entscheidern in der Politik.

Neue Bahnverbindungen nach Frankreich?

SZ-Bericht vom 15.07.2015 über ein Gutachten der Landesregierung über bessere Anschlüsse nach Lothringen und Luxemburg, u.a. durch eine Reaktivierung der Strecke nach Überherrn. Darin wurde von dem

Gutachten der TransCare zum Kombinierten Verkehrsterminal in Überherrn berichtet.
Das Potential an Güterverkehrskunden hierfür ist vorhanden.

In Verbindung mit der "großen Schleife" der Machbarkeitsstudie zur grenzüberschreitenden Stadtbahnerweiterung in der Metropole SaarMoselle gewinnt dieser Vorschlag noch eine größere Bedeutung, macht diese Einrichtung die Strecke doch rentabler und rechtfertigt noch mehr die Reaktivierung auch der Bisttalbahn gemeinsam mit der Rosseltalbahn.

Wir können nicht oft genug darauf hinweisen, dass eine Förderquote von bis zu 80% durch die EU für den grenzüberschreitenden Schienen-personenverkehr möglich ist. Neben der Förderung durch Bundesmittel verbleiben dann für das Saarland noch ganze 10%. 

Die RAG zahlt dem Saarland zur Förderung des Strukturwandels nach Aufgabe des Bergbaues erhebliche Summen. Davon floss kein EURO in den Warndt!

 Die Haushaltspläne des Saarlandes der Jahre 2010 bis 2017 zeigen, dass Zahlungen der Ruhrkohle AG (RAG) an das Saarland, die als Hilfe für den Strukturwandel nach Einstellung des Bergbaus an der Saar gedacht sind, nicht in den Warndt geflossen sind. 

Machbarkeitsstudie des Eurodistrictes zur Grenzüberschreitenden Stadtbahnerweiterung

Die Machbarkeitsstudie des Eurodistrictes Saarmoselle zur grenz-überschreitenden Stadtbahnerweiterung in der Metropole SaarMoselle liegt vor. Eine Anfrage an den Eurodistrict SaarMoselle ergab, dass diese Studie vom Eurodistrict veröffentlicht werden sollte.

Wir warteten daraufhin deren Veröffentlichung ab. Leider ist das bis heute nicht der Fall gewesen.
Die Gemeinde Betting in Frankreich hat ihrerseits diese Studie bereist im November 2015 veröffentlicht und zum Download bereitgestellt.
Dies nehmen wir zum Anlass, diese Studie nunmehr (ab 10.09.2016) ebenfalls der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Filmbericht zur Machbarkeitsstudie vom 12.11.2015

Presseartikel haben wir hier dargestellt!


Kein Antrag der Gemeinde Großrosseln auf Entwidmung der Bahnstrecke

In dem öffentlichen Teil der Gemeinderatsitzung am 17.09.25015 in Großrosseln teilte der Bürgermeister, Herr Dreistadt, auf Anfrage der CDU-Fraktion im Gemeinderat mit, dass die Gemeinde keinen Antrag auf Entwidmung der Rosseltal- und Warndtkohlebahn gestellt habe. Ferner gab er die Auskunft, dass die Gemeinde auch keinen derartigen Antrag stellen könne.

Nach unseren Informationen wurde bis Ende 2016 noch kein Antrag auf Entwidmung der Rosseltalbahn gestellt.